Monatliches Archiv: Oktober 2008

Wollabollawashington: Guten Morgen, Frau Doktorin. Da Sie ja eine Doktorin und kein Dokor sind, da haben Sie gestern bestimmt „Desperado Housewifes“ gesehen. Ich gucke so was nicht, aber meine Kollegin gegenüber. Die schon. Zwar ist sie sehr klein, so dass ich über dem Monitor nur ihren Haaransatz sehe, aber dennoch, scheint sie ganz hübsch zu sein. Hmmm, jedenfalls guckt sie das immer. Könnten Sie mir eine Zusammenfassung der gestrigen Folge zusenden? Dann käme ich mit iihr ins Gespräch…..na, sie wisssen schon, was ich meine. (Und da ich ja eine Frage stellen muss…)
Können Sie?

sagen wir es mal so: diese housewifes kann ich nicht mal auf desperados ertragen …

Exilösi: Wertste und gutste Fraudoktor!

Gestatten Sie mir die Frage, ob denn statt der Supernanny (die Sie ja offensichtlich partout nicht in Ihre 4 Wände lassen wollen!), alternativ eventuell dann und wann schon mal der Herr Schuldnerberater seine Leistungen bei Ihnen feilgeboten hat?

Oder wollen Sie gar mit einem sagenhaften Budget von 1.500 € und Null Sprachkenntnissen nach Timbuktistan ausreisen (wo Sie natürlich zuvor noch nie in Ihem Leben waren) und Deutschland Lebewohl sagen?

Oder haben Sie gar vor, sich ein schmuckes Häuschen zu bauen um sich unter konvulszivischen Zuckungen vor laufender Kamera einem Weinkrampf hinzugeben weil Sie grade draufgekommen sind daß der Bauträger sich mitsamt Ihrer gesamten Kohle vom Acker gemacht hat?

Oder würden Sie sich eher in der Rolle einer Bäuerin gefallen, die einen strammen Mann für Heubodenspiele sucht?

Fragen über Fragen …..

Ergebenst auf Antwort wartend,

Ihr EÖ

das schulden machen gelingt mir auch ohne beratung immer wieder bestens …

silent-pain: wie komt ihr auf die idee, so eine blöde seite zu erstellen?

tja, eigentlich wollte ich ja mindestens sieben kinder in die welt setzen. aber aus lauter angst, dann ständig von der supernanny genervt zu werden, habe ich beschlossen, der nachwelt etwas ähnlich sinnvolles zu hinterlassen.

silentpain: was ist 2 mal 2

ganz schön schmerzhaft – wenn man es in form von schlägen auf die fresse erhält.

Kurtchen: Liebe Frau Doktor,

dem armen Wollabollawashington ist langweilig. Der schreibt schon ganz doofe Fragen. Das finde ich doof, dass er doofe Fragen stellt. Kann er nicht einmal lustige Fragen anstelle von doofen Fragen stellen? Warum macht er das nicht? Der ist doch doof! Obwohl, ich kenne ihn ja überhaupt nicht. Vielleicht ist der ja sogar ganz nett. Bitte geben Sie mir eine Antwort, wenn sie rezeptfrei ist. Mein Arzt ist erst Montag wieder zu sprechen. Und warum hat mein Nachbar eine kaputte Schubkarre?
Hochachtungsvoll
Kurtchen

ob es für sie spricht, wenn die schubkarren in ihrer nachbarschaft kaputt gehen, möchte ich ausnahmsweise mal nicht kommentieren.

ChriZi: warum gibts jetzt schon überall weihnachts-zeug, können die leute nicht wenigstens bis dezember warten?

wussten sie eigentlich, dass der weihnachtskaktus im englischen sprachraum holiday cactus genannt wird, damit man ihn länger wie als die paar wochen rund um weihnachten verkaufen kann? desweiteren wollte man sich mit diesem namen wohl auch die nicht christliche zielgruppe erschliessen.

der weihnachtskaktus lässt sich übrigens anhand der form der blüten und kakteenglieder vom osterkaktus unterscheiden. die beiden lassen sich sogar kreuzen.

weihnachtskaktus-osterkaktus

die blüten des weihnachtskaktus werden von kolibris befruchtet …

… wie war nochmal die frage ..?

Wollabollawashington: Ojeojeoje, Frau Doktorin. Ich habe soeben ein Hubbabubby-Bubblegum verschluckt. Das sind die die aus meiner Kindheit, damit denen man so tolle große Blasen blasen kann – und Augenklappen tragen gehört eh dazu. Naja, aber das wollte ich nicht erzählen. ich habe es also verschluckt und parallel leide ich unter ….ähm…. Blähungen. Und zwar ganz schön fiese. meine Bettdecke ist nachts am Schweben. Na, Sie wissen schon, oder? Muss ich nun befürchten, dass es mir eine Blase aus dem Darm schlagen könnte?

wenn sie fleissig weiter üben, dann sollte es ihnen demnächst gelingen, auch den einen otter anderen bankster* zu verschlucken. zumindest für die bildzeitung, lafontaine und genossen wären sie dann ein held.

* neudeutscher ausdruck für ganz besoners erfolgreiche investmentbanker.