nachwuchsautorchen

des kings neue sätze

von ChriZi

Also, ich kann vielleicht nicht ganz so gut schreiben wie Kurtchen, aber ich hoffe, die Story gefällt euch trotzdem… ich möchte mein Werk gerne Berta widmen, die lange ein Stern über antwortr.de war und jetzt forte ist. Auf jeden Fall dürft ihr jetzt anfangen zu Lesen.

Ich empfehle an dieser Stelle auch das Buch „Wie man liest“ von Egbert & Co(usins) mit 157 Seiten Text und zweieinhalb bunten Illustrationen in schwarz-weiß. Erschienen im Verlag K.saxn in Oberhirschtinkts 2006.

Kapitel 1

Jeden Tag eine gute Tat, das ist der Leitsatz der Pfadfinder.

DER KING findet zwar nicht mal den Pfad in sein eigenes Wohnzimmer, aber dafür hat er G.B geholfen, sein Geschäft wiederzueröffnen. Allerdings verkauft er jetzt keine Müsli-Riegel mehr, sondern Fahrkarten. Sie wissen schon, lieber Leser, diese kleinen bunten Kärtchen, die die Persönlichkeiten mit den Mützen immer sehen wollen und ohne die man nicht selber fahren darf. Richtig, man nennt sie auch Viererscheine oder auch Führerscheine. Vielleicht hätte ich auch gleich sagen können, dass G.B eine Fahrschule aufgemacht hat. Es war die Idee von DEM KING, der heute mit seinem übergroßen „I AM THE MAN!“ T-shirt draußen war. Ja, geneigter Leser, das hier ist die inoffizielle Fortsetzung von dem EIGLHAUS-Bestseller „Verborgene Schätze“, nein eigentlich „Versteckte Sätze“. Nachdem diese Geschichte sich mindestens so in die Länge gezogen hat wie eine Giraffe im Gymnastikkurs, wo man, wenn mal wieder die Tür klemmt, sich durch den Briefschlitz schwingen muss, haben Rick und ich beschlossen, alles wieder aufzurollen. Wir wissen zwar nicht genau was, aber G.B weiß es auch nicht und der muss es ja wissen.

Nachdem G.B, Rick und DER KING nun so lange getrennte Wege gingen, haben sie beschlossen, Freunde zu werden, auch wenn Ihnen, geerdeter Leser, das vielleicht nicht passen mag. Aber zusammen sind sie unschlagbar, mit vereinten Kräften kommen sie zum Ziel, alle für einen und einer für alle und in Bad und WC war wieder alles OK. Aber damit lässt sich kein Geld machen, und deshalb das mit der Fahrschule. So. Seit ihrer Eröffnung hatten sie zwei Schüler, von denen ihnen einer ganz schön unheimlich war. Der andere aber auch. Genau genommen waren ihnen alle Menschen unheimlich, ganz besonders der Tevau Kaiser und natürlich, ehrenwerter Leser, Sie. Aber das war DEM KING immer noch lieber, als im Fernsehen bei Oliver Kannstdudrumrumkreissen aufzutreten. Schließlich hat es ihm schon gereicht, für die müller-Werbung “Ich hab nen Joghurt mit voll Schoko Kringels drin” zu singen. Aber genug der langen Vorreden, jetzt zu den beiden Schülern. Der weniger unheimliche dürfte dem geeigneten Leser bereits bekannt sein: Es war Rick. Der brauchte näHmlich selber noch den Führerschein, um anständig unterrichten zu können. Der unheimliche hieß Karl Toffel. Der konnte zwar schon Autofahren, aber nicht Auto fahren, was ja nach neuer Rechtschreibung was ganz anderes ist! Ihn nochmal in die Schule zu schicken, brächte oder bröchte nichts, weil er zweitens schon 51, also im Vergleich zum Alter unseres Universums fast 100 Jahre alt war und erstens ganz toll Geschichten erzählen konnte. Hier ein Bleistift aus seinen Erzählungen: ! und hier ein Beispiel:

Der Schuh

Es gab da einmal einen Mensch, der wollte sich ein Schuh kaufen. Der Mensch hieß Karl Toffel und ging in einen Schuchgeschäft. Wo sein Sohn Pann gearbeitete, den man aber wegen gearbeitens mitverkäuft habte. Dort war ein Verkäufer, der Schuhe verkäufte. Herr Toffel ging hin zu ihm. Und sagte: „Ich will einen Schuh kaufen!“ Der Verkäufer gab ihm einen Schuh mit Größe 52, aber der war ihm zu klein. Da beschloss Herr Toffel, sich einn Schuh zu kaufen, der ihm paßte. Der Verkäufer gab ihm diesen Schuh. Er paßte ihm und bezahlte. Dann ging er aus dehm Schuhverkäufergeschefd und der merkte, dass ihm der zweite Schuh fehlte, weil er. Er ging wieder zurück und kaufte noch einn Schuch. Dann ging er heim.

Nächstes mal erzählt euch Herr Toffel, dass er zwei Arme hat. Aber das ist jetzt nicht so unwichtig, denn schließlich konzentriert sich jetzt die gesamte Klasse auf den Theorieunterricht. Müsste das Wort “Theorie” nicht eigentlich verboten werden? Theorie is grau, und grau is häßlich! “Theos” bedeutet ja “Gott”, will man dann mit “Theorie” sagen, das Gott häßlich ist? Abgesehen davon kanns kein Schwein richtig schreiben, genausowenig wie Rhyhthmhuhs, diesem h-Puzzle. Gläubige Menschen sind also Praktiker. Geht nicht gibts nicht. Hier spricht der Preis. Zwanzig Prozent auf alles außer Tiernahrung. Rick war sehr sauer darüber, weil er die Katzenleckerlis von Whiskas so gern mochte und DER KING ihn daran erinnerte, gefälligst aufzupassen. Heute war das Thema: Überfall. Nein, Umfallen. Oder Unfall? Rick enstschied sich für Überfall und beraubte DEN KING seiner Geduld, sodass er für den Rest der Stunde in der Ecke des Monats stehen musste.

Kapitel Ä4K (Äxclusiv 4 Kurtchen)

Herrn Toffel fiel dazu nätürlich gleich eine Geschichte ein:

What a toffely day!

Also da gab es mal so ein Zimmer. Das gehörte einem Menschen, der hieß Karl Toffel und schaute aus dem Fenster. Es regnete. Nein, nicht das Fenster. Sein Sohn Pann langweilte sich. Er legte sich in sein Bett und schaute sein Lieblingsbuch an. Lesen konnte er ja nicht, weil er. Als es aufhörte zu regnen, ging Herr Toffel nach draußen. Platsch!! Herr Toffel merkte erst nachdem es passiert war, dass was passiert war, schimpfte er. Als er nach oben schaute, sah er, dass die Dachrinne kaputt war. Er trocknete sich ab und ging dann in den B.Kleidungsgeschefd. Doch schon nach kurzer Zeit blieb er stehen und schaute.

Wer ist denn das da drüben? Das ist ja die Frau Merkäl! Was will die denn hier? Herr Toffel versteckte sich hinter einem großen Stein. Plötzlich winkte der Stein. Herr Toffel erschrak und Frau Merkäl kam angerannt. Der Stein winkte wieder. Frau Merkäl steckte ihre „Hand“ unter den Stein und fand etwas, weil sie auch. Als Frau Merkäl ihre „Hand“ öffnete, lagen darin zwei blaue Arme. Sie hatten Angst. Herr Toffel guckte über den Stein, weil er die zwei Arme auch sehen wollte. „Huhuups, ein Ungeheuer“ schrie Frau Merkäl. Sie rannte „schnell“ weg und ließ die kleinen zwei Arme im B.Kleidungsgeschefd zurück.
Herr Toffel nahm die zwei Arme mit nach Hause und wusch ihr Fell. „Wir heißen zwei Arme“, winkten sie. Da gaben die zwei Arme dem Herrn Toffel ein Papier mit neuen Sprechungen von Frau Merkäl. Sein Sohn Pann nahm es und gelas ein Tekst wie diesen:

Selbst ist Technik klappt und oft tief sitzt Text. Paßt der Schuh, sie kauft. Kopfschütteln Stickstoff von ABC für Gold und Spieler sind da ist 5 b. Welt der Bilder von IBM und Rewe um DDR bilden 0010.92 Uhr im nächsten Winter prüfen und deren Wohnung nicht nur mündlich worden in Ulm und um Lösungen aber sie nehmen mit Ungarn können und bitten, ein Bruder Barbara Tamara Rapp habe der Beirat über den Erwerb gewonnen werden.

Da freuten sich Pann und Herr Toffel und gingen in ihr Haus, das gar nicht koexistierte.

Kapitel 2

G.B, der heute seinen freien Tag hatte, beschloss dagegen, mal wieder seinen Planeten zu besuchen, aber leider hatte jemand sein Raumschiff in einen 10-Euroschein verwandelt, den seine nicht-Freunde zur Zeit mit Fernseh- und Radioaktionen versuchen gegen einen 10tausend €uroschein zu tauschen, davon könntete man sich 10.000 €uros von kaufen oder eine neue Nase. G.B war das sowieso Wurscht, weil er Vegetarier war. Ja, eingeengter Leser, die Story mit dem Geld ist geklaut. Aber G.B ging es im Moment nur darum, irgendwie zum Planeten mit den Ringen zu kommen, um dort mit den Planeten zu ringen! Oder Ausweise zu kontrollieren, wie auch wo immer. Ja, ich schweife ab, wo war ich? Ja, welcher Planet soll das überhäupt sein? Nä… wie ging der Spruch! Mein Vater entleert mir jeden Samstag unsere neuen Photoplasmahybridmitochondrien. Oder so ähnlich. G.Bs Planet war dann wohl die Mischung aus Samstag und Photonochwas. G.B machte sich auf den Weg zum nächsten Fluchhafen. *#“§$%!

Direktor nach der Tähorieunterrichtung war Fahren angesagt. DER KING befürchtete das schlimmste, denn der Wetterbericht hatte Schnee vorausgesagt. Nicht dass es für Rick und DEN KING ein Problem wäre, auf glatter Straße zu fahren, aber leider gab es hier in Ägypten keine glatten Straßen, sonst würden ja die armen Pharaonen dauernd auf ihre langen Nasen fallen. Nein, nur ein Witz, ergötzlicher Leser, wir befinden uns immer noch in der Fahrschule, wo Rick in seiner Ecke saß und DER KING an der Tafel, nämlich an einer Tafel Schokolade, während Herr Toffel seinen Mitschülern die Folgen einer Unfallversicherung klarzumachen versuchte. Aber irgendetwas war anders. Rick hatte schon von Thäorieunterrichtsbeginn an ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Das lag jetzt weniger daran, dass ihn DER KING so durchdringend anstarrte, denn vor dem hatte Rick seit der Geschichte mit dem EIGLHAUS sowieso keine Angst mehr. Schließlich war DER KING der einzige, der sein Projekt „Fußabdruck des seltenen Zwergmoskitos“ (Originalgröße, Öl auf nicht existierender Leinwand) bemerkt hat, das Rick dort ausgestellt hatte. Und er hatte dafür nicht mal einen Preis bekommen! Sein Gemüt war damals so finster wie im Moment die Fahrschule. DER KING hatte glücklicherweise noch ein paar Zündkerzen vorrätig. Die gaben ein mehr oder weniger tolles Licht ab, aber bevor Herr Toffel zu einer neuen Geschichte ansetzen konnte, öffnete sich die Tüüüür. Und eine schemenhafte Gestalt betrat die Fahrschule. Bleiben sie dran, gelangweilter Leser, es geht spannend weiter…

Kapitel 3

G.B war inzwischen am Fluchhafen angekommen. Zumindest glaubte er das, denn überall standen Schilder mit „Zutritt nur für Bodenpersonal und Fluchzeuge“ herum. Blieb nur noch die Frage, wie man da ohne Flugschein reinkommt. G.B würde wahrscheinlich heute noch da stehen, wenn er lesen könnte. Auf jeden Fall, gedünsteter Leser, können Sie lesen und darum gehts hier. Vielleicht können Sie sogar schreiben und rechnen, aber G.B hatte sicher nicht damit gerechnet, nach noch einigen mehr Schildern mit „Zutritt für Bedienstete verboten“ und „WC für Privatkunden“ die Fluchhafenhaupthalle zu finden. Auch dort gab es diverse Verkäufer, die aber ganz andere Karten verkäuften als er. Da gab es Weltkarten, Landkarten, Stadtkarten und sogar Haus und Karten. Aber G.B interessierte sich im Moment nur für eins: Fluchkarten. Ja, eingeschneiter Leser, ich weiß selber, dass das eigentlich “Tikkätz” heißen müsste, aber so heißt schon eine Bänd aus dem 219. Jahrhundert. Mal abgesehen davon konnte G.B sowieso kein Englisch, obwohl das eigentlich DIE weltsprache schlechthin zu haben sein scheint, aber wenn Sie aufmerksam und aufmerksam mitgedacht haben, werden sie nicht nur bemerkt haben, dass ich mich wiederhole, sondern auch, dass G.B nicht von dieser Welt ist. Wenn Sie die EIGLHAUS-Story wie im vorletzten Kapitel befohlen angekündigt schön auswendig gelernt haben, müssten Sie noch wissen, warum. Warum, konnte sich die Fluchhafenfluchkartenverkäufersfrau auch nicht erklären, als sie G.B am Schalter stehen sah.

Kapitel 4

An dieser Stelle müsste ich eigentlich wieder in die Fahrschule schalten, und ich tus auch. Die Tür war immer noch offen, und DER KING wollte sich schon dazu äußern, aber schlußschließlich sind wir hier ja nicht am Fluchhafen. Die schemenhafte Gestalt näherte sich allmählich und als Herr Toffel ihn erkannte, ging ihm ein ganzer Kronleuchter auf! Rick hatte näHmlich die Sicherung gefunden und sie eingeschraubt, so dass Mr. Schemenhaft jetzt deutlich mit bloßem Auge wahrzunehmen war. Aber es war nicht Mr. Schemenhaft, auch nicht Mr. Biin oder Mrs. Sipi, genausowenig Mr. Brown und Mr. X, der Besuffi aus der ÄKSCHN-MÄN-jetzt-du-singing-rocknroll Serie von damals wie heute. DER KING mochte diese Sendung, aber bei den ganzen Namen, die hier aufgelistet sind, gefiel ihm der dieser Gestalt am besten. Herr Toffel hatte ihn aber schon erkannt, bevor Sie, überfordeter Leser, diese ganze Textpassahsche gelesen haben: Es war Pann, sein Sohn! Er sah genauso aus wie auf dem Foto: Groß, lange Haare, außerdem trug er immer noch eine Brille und keinen Bart. Heute sieht DER KING zwar etwas anders aus, aber Pann hatte sich kaum verändert: Er sah immer noch aus wie ein Schuh. Wahrscheinlich hätten Sie, gepeinigter Leser, sich das auch denken können, aber KÖNNTE das nicht sein, dass Sie den Text nur überfliegen, um schneller fertig zu werden? Sind Sie eigentlich wahnsinnig? Wissen Sie, was mit Ikarus passiert ist? Oder haben Sie von der Mhythohlogie genausoviel Ahnunhg wie vom Lesen? Wenn ja, dann empfehle ich ihnen, sich nicht abzuschreiben, denn schreiben können Sie dann ja wahrscheinlich zehnmal nicht! Außerdem haben Sie mich schon wieder vom Thema abschreiben, äh, schweifen lassen. Herr Toffel und sein Sohn waren inzwischen schon schweigend ins Gespräch vertieft: “Ja Pann, das freut den alten Toffel aber, dass es dir gut geht!” “Und ich hab tolle Neuigkeiten!” “Ja?” “Ja.” “Ui.” Nach diesem literarisch überaus hochwertigen Dialog verriet Pann, dass er wieder einen Job im Schuhladen (“Wie bitte?”) pardon… Schuchverkäufergeschefd hatte, aber jeden Tag mit dem Zug dorthin fahren müsse, genauer gesagt mit einer S-Bahn, bei der das “S” für alles mögliche steht, nur nicht für “schnell”. Doch das paßte Rick (der inzwischen schon Staub ansetzte in seiner Ecke) mal wieder nicht und deshalb schlug er vor, Pann in der Fahrschule aufzunehmen. DER KING hatte Rick zwar schon 10x (In Zahlen: Zehnmal) ermahnt, endlich den Rand zu halten, weil er sonst für nichts mehr garantiere, aber die Idee gefiel ihm. Pann war jetzt offiziell ein Fahrschüler und hatte die Schongs auf eine Fahrkarte. Warum DER KING aber Rick daraufhin an die Decke geklebt hatte, verstehe ich bis heute nicht.

Kapitel 5

“Können Sie das bitte wiederholen?” fragte die Fluchhafenfluchkartenverkäufersfrau, nachdem G.B ihren Locher aus dem Fenster geworfen hatte. Der war näHmlich ein ganz klein wenig erregt, als ihm gesagt wurde, dass keine Fluchzeuge ins Weltall fliegen. Fluchzeuge brauchen, wie der Name schon sagt, Luft, damit ein Auftrieb entsteht, der das Teil, das “TEIL” nennt man das, nach oben zieht. Und die gibts im Weltraum nicht. Teile schon. Soviel zur Physik. Aber davon verstand G.B sowieso nicht besonders viel, denn die Physik ist ja relativ. Das wusste schon Einstein, der auch ein ziemlich genialer Kopfuter war, und sogar Tonspuren erforschte. Und genau das brachte die Fluchhafenfluchkartenverkäufersfrau auf die Idee, G.B sollte doch zu einem dieser viel zu vielen Weltraumfluchzeugabschussbahnhöfen fliegen und sich da mal erkundigen. Sie, gefärbter Leser, fragen sich vielleicht, was diese langen Wörter sollen. Das ist ganz einfach: Sie existieren, genau wie Sie und ich. (Zumindest ich) Und das Wort mit dem Donauknopfmützenkapitän oder so ist auch nicht grad kurz! Also. Während ich versucht habe, Ihnen das klar zu machen, habe ich G.B aus den Augen verloren. Moment kurz, ich frag mal nach, wohin er gegangen ist. Entschuldigung… wo ist der Herr von gerade eben hin? “Sie kennen diesen Verrückten?” Ja, ich bin sowas ähnliches wie sein Vater. “Ich habe schon dafür gesorgt, dass er dorthin kommt, wo er hingehört! Im Moment ist er draußen, vor dem Haupteingang. Aber beeilen Sie sich, wenn sie ihn noch sehen wollen.” Was das wieder bedeutete, habe ich erst verstanden, als ich vor die Tür stürmte und gerade noch sah, wie G.B von Männern in weißen Turnschuhen in eine Art Wagen gepackt wurde.

Kapitel 6

Na toll. Da stehe ich nun und schaue dem Wagen hinterher, der G.B mitgenommen hatte. Wie soll die Geschichte jetzt weitergehen? Verflixt!…Ich hab so ne Wut im Bauch! Wo ist diese verdammte Fluchkartenfrau? Himmikruzifix… Was haben Sie sich dabei gedacht? Saublöde Kuh, Sie! Jetzt geben sie mir aber sofort die Adresse von dieser Klinik, oder sie können ihr blaues Wunder erleben! Wie gerne hätte ich das zur Fluchhafenfluchkartenverkäufersfrau gesagt. Aber bei den ganzen Fluchhafenfutzis mit ihren Handschellen und Schlagstöcken und Krawatten zog ich es vor , einfach nach der Adresse zu fragen. Und nach einem Telefon. “Freundlicherweise” ließ mich die Fluch…Dame hinterm Schalter ihres benutzen. Ich wählte die Nummer. Düüt….Düüüt… “Yo hier is Fahrschule G.B, DER KING?” Ja, ich bins. G.B wurde ins Klapsmühltal verschleppt, weil er zu seinem Planeten wollte. Das haben die hier am Fluchhafen anscheinend falsch verstanden. “Ahja. Weißte was, komm doch schnell vorbei. Da können wir am ehesten besprechen, was zu tun ist.” Ja, mach ich, bin schon unterwegs! “Tschau.” DER KING legte den Hörer wieder auf. “Ja, Leute, es scheint, als wäre der Unterricht für heute beendet!” Alle Fahrschüler stimmten ihm zu, obwohl sie keine Ahnung hatten worum es ging, aber dafür sind es ja Schüler. Die müssen einfach immer dem Lehrer Recht geben. Wozu geht man denn in die Schule: Damit es immer einen gibt, der alles besser weiß. Ja, eingeschulter Leser, was glauben Sie, wie es mir ergangen ist? Aber das wußten sie ja wahrscheinlich auch schon. Was die Fahrschüler aber immer noch nicht wussten, war, warum DER KING so aus dem Fenster stierte. Als ob er auf jemanden warten würde. Meine Güte, ich komm ja schon. Bin ja schon fast da. DER KING sollte lieber mal Pann aufrufen, der sich schon seit dem Telefongespräch meldete, um zu fragen, was denn jetzt los sei.
Herr Toffel musste sich jetzt natürlich auch einmischen und eine neue Geschichte erzählen. Rick wollte schon protestieren, dass er gar nichts sagen darf, aber er konnte nicht. Das Stück Decke, an dem er klebte ist näHmlich abgebröselt und jetzt hatte man in der Fahrschule ein Sandwich mit dem Fußboden, Rick und dem Deckenstück. Also eine leichte Schnitte mit viel Rick in der Mitte. Keine Sorge, Rick geht es gut. Aber diesen Kleber muss ich mir unbedingt auch kaufen. Verzeihung, jetzt habe ich Herrn Toffel das Wort abgeschnitten. Während die ganze Kompanie also ungeduldig auf mich wartete, erzählte er eine neue Geschichte und alle lauschten gespannt:

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