nachwuchsautorchen

Maiglöckchenmann

Luc: die Abenteuer von Maiglöckchenmann!!!

kapitel 1 (weil es immer ein erstes kapitel gab, gibt und geben wird.)

ein schwarzer pfeil flitze über die autobahn. pauken und trompeten folgten dem kometenschweif der abgase. gitarrenfanfaren krallten sich in die ohren der abgeneigten autobahnbenutzer. wahrhafte heldenmusik erfüllte den äther.

es war kein geringerer als Maiglöckchenmann, der auf seinem stahlross die autobahn pflügte. an dem schwarzen gerät waren allerlei hebel und knöpfe angebracht, mit denen Maiglöckchenmann das gefährt steuerte und auch lustig blinken konnte.

sein ruf eilte ihm vorraus. er war der tollste motorradfahrer im ganzen land und jeder wusste das. und weil jeder das wusste, sagte es niemand. schließlich wusste es Maiglöckchenmann auch. er war tollkühn, gerissen aber trotzdem hatte er genügend respekt vor älteren menschen. ja, er war einer dieder helden, die auf dem sprung noch ans telefon gehen und großmüttern die handtaschen zurückbringen mit den worten heldenmut und großartigkeit auf der brust und freiheit und gleichberechtigung auf den lippen und viel leder, tollen reißverschlüssen und knallengen schuhen.

natürlich hatte unser held auch eine zweite identität, die an dieser stelle aber noch nicht verraten werden soll. und wie es sich für einen wirklichen superhelden gehört, war er, abgesehen von seinen freunden Kaptain Kaos und Danger Boy, ohnesgleichen. selbstverständlich hatte er auch ein echtes versteck mit höhle und tropfsteinen und gruseligen fledermäusen und eine katze.

zu irgendeiner völlig anderen zeit, an einem ort der mit Maiglöckchenmann nichts zu tun hat, stand der herr stöcker in der küche und schlürfte seinen tee. dabei lächelte er leise vor sich hin. warum er lächelt, wissen wir nicht. vielleicht hat es mit der letzten nacht zutun. da hatte der herr stöcker ein konzert. er ist nämlich ein wirklich echter rocker. er spielt gitarre in einer band und hat lange haare und fährt motorrad. weil aber die rocker von heute vorbilder für die jugend von morgen sind, raucht der herr stöcker nicht, trinkt wenig alkohol und meißtens nur tee. außerdem hat der herr stöcker eine katze, weil er eine schwäche für katzen hat. genau wie er eine schwäche für seine atemberaubende, junge freundin hat, die noch im bett liegt und schläft. möglicherweise lächelt der herr stöcker deswegen leise, damit er die frau, deren schönheit so überwältigend ist, das könige dafür töten würden, nicht weckt. denn er liebt sie über alles und würde sie um nichts in der welt eintauschen. nichteinmal gegen die massen von jungen, knackigen und wirklich heißen frauen, die sich jedesmal bei den konzerten vor der bühne scharen und ausziehen, dass man knappe behaas und höschen blitzen sehen kann. das wird der grund auch sein, warum der eigentlich vorbildliche rocker herr stöcker leise lächelt. “leider nein. ich lächle aus einem anderen grund, den ich euch aber nicht verrate!”
nun, dann eben nicht.

an einem vollkommen anderem ort, aber zu keiner anderen zeit als dieser entschied sich ein unbekanntes objet im weltall kurs zu nehmen auf einen hellen kunkt zwischen lauter anderen hellen punkten in dem schwarzen mantel der nacht. den namen des objekts kannte nur das objekt selbst und man hörte es leise kichern: “hihi, ach wie gut dass niemand weiß, dass ich nicht karl ranseier heiß! hihihihihi!” und braußte vakuumstill durch den finsteren weltenraum in richtung des hellen fleckchens, und kicherte weiterhin böse, denn es hatte was böses vor.

was plant das unbekannte objekt und wer war Maiglöckchenmann in wirklichkeit? erfahren sie mehr wenn es wieder heißt: ein tortenboden braucht eine nachtkerze als docht.

Kapitel 2

(man könnte es auch einteilung nennen, aber das ist hier unbedeutend)

der regen prasselte lauthals an die glitzerfenster, die straße spiegelte sich im regennassen asphalt. viele taten des Maiglöckchenmann bleiben unerkannt, obwohl sie der menschheit das leben schöner machen. erst wieder vor kurzem konnte er den fall lösen, wohin das vehlende kapitel verschwunden war, indem er mit seinem übermenschlichen verstand jedes einzelne wort neu schrieb, und zwar in der richtigen reihenfolge und sogar noch besser.
niemand war ihm dankbar weil durch den heldenhaften einsatz von Maiglöckchenmann niemandem das fehlen aufgefallen ist.

außerdem hatte er eine arme spinne davor bewahrt, erschlagen zu werden und hat die fliege wieder aus dem zimmer gelassen. seine katze war auch zufrieden, weil er sie fütterte und ihr seidiges fell bürsten tat.

zu genau der selben zeit in diesem augenblick aber an einem völlig anderen ort, irgendwo eingehüllt im mantel ambrolischer finsternis des weltenalls saußte ein unbekanntes objekt meteorengleich auf einen hellen stern zu, den die bewohner des dritten planeten sonne genannt hatten. eigentlich haben alle bewohner eines sternensystems den stern in der mitte sonne genannt, nur klang das manchmal nicht nach sonne sondern eher wie urgs oder fast so, als würde eine schnecke sich übergeben, doch zweifellos sollte alles das sonne heißen.
wie dem auch sei, bevor jemand vor lauter spannung platzt, weil sich die handlung nicht entwickelt und alle den roten faden verlieren: das unbekannte objekt raßte mit affenartiger geschwindigkeit auf die erde zu, um mit tierse kaffee zu trinken und anschließend die menschheit zu vernichten.

einige tage später entdecken wissenschaftler etwas wahnsinnig schnelles auf die erde zurasen und es wurde immer größer. panik verbreitete sich in dem observatorium und alles schrie wie wild durcheinander. plötzlich – TADA!!! vielen dem praktikanten die schuppen aus den haaren und er sah, dass das teleskop auf unglaublich große vergrößerung stand. der professor rechnete und rechnete und erkannte, dass noch einige tage zeit blieben. aber die gefahr kam unaufhaltsam näher und näher und näher und näher und stieß irgendwann an die optik. “AUA!”
grauen stieg in die gesichter der wissenschaftler. da hatte jemand einen genialen einfall: “DAS IST EIN FALL FÜR: (posaunen) MAIGLÖCKCHENMANN!!!”(lalalalalalalalalalaaaaa)

“oh mann.”(padamm!) sagte Maiglöckchenmann, als er ans telefon ging. “ich habe ihnen doch gesagt, wo ich wohne. das ist doch nicht so schwer zu finden, wie das geheimversteck von batman. ich warte jetzt schon seit 3 stunden auf die pizza!” (plautz!) der telefonhörer lag wieder auf der gabel. da erscholl das Notsignal und die Maiglöckchen bimmelten(klingel!). “das klingt nach einem notfall!” rief Maiglöckchenmann und sprang auf sein schwarzes motorrad (wusch!), nachdem er nochmal den sitz seiner absolut coolen hosen und der sonnenbrille kontrolliert hatte, und flitzte davon(zisch!).

wird maiglöckchenmann rechtszeitig zum tee im observatorium sein? ist die menschheit wirklich in gefahr. diese und andere fragen werden aufkommen wenn es wieder heißt: tomaten dürfen nicht mit bananen zusammen gelagert werden.

Kapitel 3

(und spannung liegt in der luft zwischen den zeilen)

wahsinn jagte die zeit. ein gellender schrei zerschnitt das vakuum in ganz kleine stücke und wirklich böse musik erschauerte den zuhörer. unaufhaltsam stürtzte das unbekannte objekt auf die erde zu. und niemand konnte es aufhalten außer: (themenwechsel in der musik POSAUNENTADAA!!!) Maiglöckchenmann (lalalalalalalalaaalaaa)!!!

und kein geringerer als Maiglöckchenmann flitze wie von der tarantel gestocken über die überfüllte autobahn. an einigen ecken kamen blitze auf, aber vermutlich waren das papparrazzi (in italien schreibt man immer alles doppelt), die versuchten, ein bild von Maiglöckchenmann zu erhaschen. aber der einzige mensch, der wirklich bilder von Maiglöckchenmann jemals gemacht hat war der herr stöcker. denn herr stöcker ist auch der einzige wirkliche freund von Maiglöckchenmann, der kein superheld ist. zumindest sind die blitze in keinem fall die autobahnpolizei, die versucht, Maiglöckchenmann eine strafe anzuhängen. schließlich ist er doch ein superheld und einfach nicht aufzuhalten.
aus genau diesem grund kam Maiglöckchenmann auch rechtzeitig beim observatorium an und brachte eierschecke aus Dresden mit zum tee, denn wahre superhelden trinken ausschließlich tee und auf gar keine fall kaffee.

die observatoriumstür öffnete sich mit einem lauten knarren, das in der großen eingangshalle dahinter düster nachhallte. ohne furcht trat Maiglöckchenmann ein, denn furcht passte derweil auf das motorrad auf. dunkelheit ungab den superhelden, deswegen nahm er geschwind seine sonnenbrille ab. (wusch) und siehe da(siehe da): er konnte alles genau erkennen, als wäre es in gleißendes licht getaucht, strahlte doch die neonröhre an der niedrigen decke alles gut aus.
der professor und sein praktikant kamen auf Maiglöckchenmann zugeeilt und erzählten von dem dilemma: “Maiglöckchenmann, wir haben den kuchen vergessen!” – “ängstigt euch nicht, bürger dieses observatoriums. ich habe in weiser vorraussicht eine eierschecke(tada) aus dresden mitgebracht!”sagte Maiglöckchenmann mit heroischer stimme, weltentrompeten erschollen aus der ferne – “du bist unser held, Maiglöckchenmann!!!” heuchelten die kleinen bürger.
als sie beim tee saßen, denn superhelden trinken ausschließlich tee mit milch und keinen kaffee, und die eierschecke verputzt hatten, durfte Maiglöckchenmann einen blick durch das große teleskop werfen, denn superhelden dürfen alles. was er da sah, ließ ihn für einen wirklich mikroskopisch kleinen augenblick erschaudern. schließlich war er im grunde seines herzens auch nur ein mensch wie du und ich, nur eben tausendmal so tough. Maiglöckchenmann hatte auch ein wirklich cooles fahrrad, dass alle schurken, die ihn damit sahen sich dachten: meine güte, der Maiglöckchenmann hat aber ein cooles fahrrad, dem entkommen wir nie!
gefasst wandte er sich an den ängstlichen professor: “wieviel zeit bleibt uns noch?” – “ich habe berechnet, dass der tee in erstaunlichen 3 minuten fertig gezogen hat. das objekt wird auf grund seiner geschwindigkeit wenig dazu beitragen, dass wir von dem letzten schluck abgehalten werden. aber in zwei tagen wirds etwas eng.”fachsimpelte der alte mann. “was denken sie, hat es vor, proffessor?” das machte den alten mann ganz stolz, dass er dem Maiglöckchenmann eine wichtige frage beantworten durfte. “vielleicht wird es beim tierse zum kaffee erwartet? oder die welt vernichten.” das war eine gewagte theorie. “das war eine gewagte theorie, proffessor!” Maiglöckchenmann sprach den namen des alten mannes schon wieder mit zwei f aus.
“ich mache mich sofort daran, den tee abzugießen, wollen sie eine tasse? – keine ursache. – und anschließend kümmere ich mich gemeinsam mit Kaptain Kaos und seinem Helferlein Danger Boy um diese sache mit dem unbekannten objekt.” – “sie sind ein mann vonn wahrer größe!” schwärmte der professor “und so cool!” bemerkte sein praktikant. gitarrenfafaren erfüllten wie engelschöre den raum.

“musst du schon wieder auf eine lange reise gehen? dabei kommt ausgerechnet heute der tolle film im fernsehen!” die überaus bemerkenswerte freundin von herrn stöcker war ein wenig verstimmt darüber, dass der herr stöcker wieder auf eine dienstreise gehen musste, bei der er von seinem lustigen freund herr sprenger und dem jungen matthias begleitet wurde. “du wirst wohl den film allein schauen müssen, oh du begehrenswerte schönheit. aber hab keine angst, ich komme wieder.” – “pass auf dich auf, oh geliebter!” ja, die beiden waren ein wirklich wundervolles paar. sie war jung und hübsch und er war ein gitarrist. sie liebte ihn hingebungsvoll und er vergötterte sie wirklich sehr. manchmal tat es ihm sehr weh, wenn er sie allein lassen musste, ohne ihr zu sagen, warum. (schmacht)

nachdem alle ihre taschentücher wieder eingesteckt hatten und sich herzlich begrüßten, zogen sie mit braunen koffern und verdächtig engen schuhen von dannen. (knarz)

Kaptain Kaos und sein helferlein Danger Boy fanden sich zusammen mit Maiglöckchenmann in dessen geheimversteck wieder. “was sollen wir jetzt tun, Maiglöckchenmann?” fragte ihn Danger Boy. “ich denke, wir schicken den Hund, damit er endlich diese verdammten Pizzen findet. seit drei tagen warte ich auf den lieferanten.” Maiglöckchenmann war verzweifelt angesichts der Pizzalage. dabei hatte er dem Lieferjungen klipp und klar beschrieben, wie das geheimversteck zu finden sei. aber anscheinend kannte der lieferjunge die stadt so weit drinnen nicht, oder traute sich nicht in die abwasserkanäle.
Kaptain Kaos hatte sich derweil wieder einmal an das großen elektronenhirn, die schalt- und waltzentrale von Maiglöckchenmanns geheimen versteck herangeschlichen und rief entzückt: “EIN ROTER KNOPF MIT DER AUFSCHRIFT: WARNUNG, UNTER KEINEN UMSTÄNDEN DRÜCKEN!!!” und hatte schon seinen finger drauf. es gab ein lautes Plopp(plopp) und Danger Boy hatte im letzten moment(zisch) den stecker gezogen, als Maiglöckchenmann schon am finger von Kaptain Kaos zog(zerr). beinahe hätte der Herr des Chaos den verbotenen roten kopf tief gedrückt(unheilverkündende musik). niemand weiß, was dann passiert wäre. (minutenlange stille)
danach blickten alle auf die bilder, die Maiglöckchenmann aus dem observatorium mitgebracht hatte, während Maiglöckchenmanns katze sich auf dessen schultern gemütlich machte und zu schnurren begann.

jauchzend tobte das unbekannte objekt an dem universum vorbei, war nicht zu stoppen und bog auf die kreuzung zur milchstraße ab. dann musste es an der ampel warten, weil der verkehr heut so dicht wahr. die ampel schaltete lautlos um und das unbekannte objekt jagte wieder unaufhaltsam auf die erde zu. da sah man am gehsteig der milchstraße eine alte frau sich nach links und rechts umsehen und den ersten schritt auf die weiße asphaltfläche zu machen.

wird das unaufhaltsame objekt die alte frau frühzeitig in rente schicken? können unsere superhelden die welt retten und die alte dame auch?
erfahren sie mehr wenn es wieder heißen soll, dass schwarzer tee nicht länger als 3 minuten ziehen darf.

das 4. kapitel

(sage euch meinen dank, gott-bombe und amen!)

seitenweise flatterte das dicke buch durch die unheilschwangere luft des weltenraumes direkt über der michstraße. es wurde noch einige astronomische entfernungen von dem kometenschweif des unbekannten objekts mitgerissen bevor es auf dem weißen untergrund in der milch versank, den schließlich trägt die milchstraße nicht ohne einen grund ihren wunderlichen namen. schreiend und brüllend im vakuum verhallend sauste das objekt böse kichernd auf die arme alte frau zu. es trennten sie noch wenige tausend kilometer, die in minutenschnelle dahinschmolzen.
die alte dame aber setzte gerade einen fuß auf den michgetränkten asphalt als plätzlich – AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!!!!!
ein silberheller strahl durch das finstere gewand des weltenalls düste und eine hand nach der unschuldigen alten dame griff und sie rettete, kurz bevor das unbekannte objekt sie aus den latschen kippen konnte. fäusteschüttelnd und mit unheilverkündendem blick brauste das böse rauschen vorbei. die alte dame aber blickte keuchend zu ihrem retter auf und sah einer in knappes, verdammt enges schwarzes, leder gehüllte hochgewachsene frau mit dunkelblondem haar und einer schwarzen maske, einem ritterhelm gleich, im gesicht in die klaren, blaugrünen augen, die nicht von der maske verdeckt waren. ein stahlhartes lächeln umspielte ihre lippen und man konnte muskeln unter ihren backenknochen arbeiten sehen.
“beim nächstenmal benutzt du die ampel, mütterchen!” sagte sie mit wohlklingender weicher stimme, die aus ihren vollen lippen hervorströhmte wie ein klarer quellbach aus mit weichem moss behangenem fels. dann setzte sie die alte dame auf die andere straßenseite und hieb ihrem reittier die fersen ihrer knallengen stiefel sanft aber bestimmt in die schlüsselbeine, denn sie saß direkt in der halsbeuge im nacken des silberstrahlenden, schlanken und muskulösen drachen, dessen schwingen sich von einer spitze bis zur anderen ausbreiteten und gewaltig groß und unsagbar schön waren. als der drache sich in den äther schwang wurde die arme alte frau vom bürgesteig geweht und erlangte er tage später wieder das bewustsein. rauschen blieb noch lang in ihrem ohr und sie erzählte noch ihren enkeln von der atemberaubenden drachenreiterin.

wer aber war die schöne drachenfrau? und was hat sie mit Maiglöckchenmann und seinen Freunden zutun? und habe ich schon alle fragen restlos beantworten können? erfahrt mehr beim nächsten mal, wenn es wieder heißt, bananen sind krumm, weil keiner in den uhrwald zog und die banane grade bog.

Kapitel 5 (endlich, gott-bombe, sagt amen sagt gott euren dank sagt gott-bombe)

pfeilschnell jagte ein schwarzes geschoss über die landstraße zwischen den bäumen hindurch. in seinem abgasstrahl verfingen sich epen und dichterische ergüsse heroenschreibender texter. die engel sangen gottes lied denn kein geringerer als Maiglöckchenmann, der wieder einmal auf dem besten wege war, einstein zu bestätigen. Maiglöckchenmann wusste, dass weniger zeit vergeht, je schneller man sich bewegt. aus diesem grunde fuhr er auch immer so halsbrecherisch schnell. nur so konnte Maiglöckchenmannunwiderstehlich jung und in jeder lebenssituation absolut cool aussehen, was bekanntlich sehr schwer ist. es ist aber nichts im vergleich dazu, sich zusammenzureißen, in peinlichen situationen vollkommen nicht daneben zu gucken.

unser aller liebster held war auf dem weg zu tierse, um ihn zu fragen, wen er demnächst zum kaffee erwarte. außerdem wollte er den politiker dazu überreden, doch in zukunft wieder tee zu trinken, damit wieder recht und ordnung im staate dänen herrscht (dänen soll hier nur ein synonym sein). schließlich trinken wirklich nur coole leute tee und keinen kaffee. Maiglöckchenmann hatte sogar kuchen gebacken, wie er es immer tat. denn nicht ist schlimmer, als ohne kuchen zu einer teeparty zu kommen. dann muss man immer diese widerlichen gurkensandwiches essen.
äolsharfen erschollen, als Maiglöckchenmann um die kurve bog und einen meteoritenschauer aus staub hinter sich her zog.

etwas näher an der erde dran und trotzdem noch nicht ganz dort wo Maiglöckchenmann über die landstraße heizt rumorte ein unbekanntes objekt durch den weltenraum und näherte sich unaufhörlich der erde. bisher konnte niemand das abgrundtief böse kichern des objektes hören. doch was das kichernde rasen nicht sah, war sein hintern und das, was dahinter lag (ramtammm)
hinter dem objekt her sah man einen silbernen streifen, wie einen längshorizont, den man von der seite ansah, hinterher jagen.

im geheimversteck des unnachahmlichen käpten kaoz saßen besagter beherrscher aller chaotischen zustände und sein treuer gehilfe dangerboy, der alle gefahren stehts rechtszeitig zu sehen schien, sie aber trotzdem magisch anzog, wie ein magnet einen haufen scharfer eisenspähne anzog.
beide spielten backgammon und tranken dabei tee und aßen kuchen. mit einem mal und völlig erwartet erklang ein hoher schrillton (schrilllll!) wie aus trance drehten sich beide herum.

wer konnte das um diese unbekannte zeit sein? eine weitere unbekannte oder eine variable? erfahren sie mehr, wenn es wieder heißen wird, morgen kinder wirds was geben, morgen werden wir uns freun.

Kapitel 6
(die wunder hören nimmer auf)

in diesem kapitel wollen wir uns ausschließlich der vorstellung unserer helden und der bisher aufgetretenen personen widmen.
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als erstes wäre da der atemberaubend gutaussehende held Maiglöckchenmann. er ist unsagbare eins achzig groß und kann sogar über maulwurfhügel spucken. meist kleidet er sich in unauffälliges schwarzes motorradleder, das wildlaufenden motorradfahrern im fahren abgezogen wurde. daraus nähte er sich seinen kampfanzug, der ihn vor allen nur erdenklichen gefahren des windes schützen kann. außerdem trägt er wie alle superhelden verdammt enge schuhe und hat reißverschlüsse an seiner jacke. sein blick ist verwegen, sein langes, wallendes haar schein in einer ewigen bö zu wehen, seine schultern sind breit genug, die bürde des superheldendaseins zu tragen. Maiglöckchenmann ist jener held, wie er im buche steht.
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sein freund ist der sagenumwobene kaptain kaoz, der sich jedesmal ein wenig anders schreibt. er ist der beherrscher des chaos. er hinterlässt eine spur der verwüstung, wo hin er auch immer kommt. sein wirrer blick bezwang die vorwelt, aus der gott, mit dem Maiglöckchenmann schon tee getrunken hat, die welt erschuf. der kaptain ist fast so groß wie Maiglöckchenmann, hat rotes kurzes lockenhaar und einen rebellischen freibeuterbart. man erkennt ihn an seinen knallengen schuhen und dem blauen cape. er ist der beste superheldenfreund von Maiglöckchenmann.
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der kaptain hat einen gehilfen, den superhelden Dangerboy. er ist der größte, der abgefahrenste und zugleich lustigste der drei helden, die wir in unsere herzen geschlossen haben. auch er ist ein wirklich verdammt guter freund von Maiglöckchenmann. sein augenaufschlag lässt frauenherzen höher schlagen. meist ist er damit beschäftigt, die verwüstung von kaptain kaoz zu verhindern. er scheint den ärger förmlich anzuziehen.
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dann wäre da noch der professor und sein gehilfe. beide sind so dermaßen stereotypisch, dass man sie nicht weiter beschreiben sollte.
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hier sehen sie den rockgitarristen herrn stöcker, der ja bekanntlich katzenliebhaber ist, seine unwiderstehlich schöne freundin und die katze constanze. auch die freunde herr sprenger und matze sollen an dieser stelle ewähnung finden.
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die drei jungs arbeiten zusammen und sind auch oft gemeinsam anzutreffen. da sie so gute freunde sind, verreisen sie auch oft zusammen. dann tragen sie ihre koffer und laufen in ihren verdammt verdächtig engen schuhen durch die gegend.
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jetzt, lieber leser, möchte ich dein augenmerk auf die unbekannte drachenreiterin lenken. sie ist wächterin über die drachen des planeten arktos und sie kann auf flugdrachen reisen, wohin sie will. ihr flugdrache, auf dem sie am liebsten reitet (ein schelm, wer böses denkt), ist ein silbernes ungetüm, das ein wenig an einen europäischen drachen erinnert. früher als es auf der erde auch noch drachen gab, konnte man schließlich drei haupttypen unterscheiden. aber als die menschen anfingen, jagt auf die drachen zu machen und Maiglöckchenmann noch nichts dagegen unternehmen konnte, weil er gerade auf dienstreise im nordpolarmeer war um dort wollwale anzusiedeln, starben beinahe alle drachen aus. doch durch das beherzte eingreifen einer unbekannten, wunderschönen, jungen burgfrau konnten noch einige drachen gerettet und auf dem planeten arktos angesiedelt werden.
das silberne drachenungetüm sah wirklich gut und kräftig aus. eben wie eun wirklich cooler drache auszusehen hat, der eine atemberaubend schöne, unbekannte junge frau auf seinem trug auszusehen hat. die drachenreiterin trägt stehts knallenge klamotten um noch toller auszusehen. sie kann bogenschießen, wie der wind pfeifen und ist um längen besser im schwertkampf, als xena es je war.
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und dann wär da noch das unbekannte objekt, das irgendwie an den brakianischen meteor erinnert. aber das kann nicht sein, denn dieser meteor wurde schon lang nichtmehr gesichtet und ist bestimmt in das brummelige schwarze loch gefallen, das sich im zentrum des universums befindet, damit alle sterne und galaxien sich um den mittelpunkt drehen können und sich dort eine masse befindet, die groß genug ist, damit das universum wie ein sonnensystem einen mittelpunkt hat.

nun aber wieder zur geschichte.

Kapitel 7
(sagenumwoben wallender nebel rreicht mein bein)

der weltenraum liegt ruhig und zufrieden in seinem bett, dass die abergläubischen wesen galaxie nennen und denkt an nichts böses. die sterne auf seiner bettdecke glitzern lustig und reflektieren sich an der zimmerdecke des kinderzimmers, in dem der weltenraum schläft. seine mutter hatte ihm zum einschlafen noch eine gutenachtgeschichte vorgelesen, einige kapitel aus dem roman: der zweier-poppel. als der weltenraum noch kleiner war, noch viel jünger, also vor ungefähr 12 milliarden jahren, hatte er das buch etwas gefleddert, sodass einige kapitel fehlen. plötzlich musste der kleine junge aufstoßen, denn etwas fuhr durch seinen bauch. vielleicht hatte er schlecht gegessen. das specktakel dauerte äonen an und war genau so schnell vorbei, wie es begann. zumindest für die zeitrechnung der weltenraums. in wirklichkeit raßte aber gerade ein brüllendes, unbekanntes objekt durch den weltenraum, dich gefolgt von einer schönen drachenreiterin, welche das objekt aber nicht sehen konnte, da es in seiner rasenden bosheit nur nach vorn blitzte. stumm klangen seine schreie im vakuum noch für wenige augenblicke, als es längst vorrüber war und blieben dort hängen. der weltenraum begann sich langsam zu drehen und würde in vermutlich 3 millionen jahren sich auf die seite gelegt haben.

Maiglöckchenmann ist bereits bei wolfgang tierse angekommen und hat ihm den kuchen gegeben. im salong stehen schon teegläser und eine kanne schwarzer tee. die haushälterin von herrn tierse hat genau gewusst, dass Maiglöckchenmann zu besuch kommt. insgeheim ist sie in den helden verliebt. aber wer wäre das nicht? er sieht unbestreitbar gut aus und ist ein superheld. die haushälterin hingegen ist eine wirklich schnuckelige biene, die manchmal auch den ein oder anderen jünglich zu verführen weiß. aber halten wir uns nicht bei dem hübschen ding auf. die arbeit ruft. Maiglöckchenmann und herr tierse sitzen im salon und essen kuchen und trinken schwarzen tee mit milch, herr tierse auch noch mit honig.
“ja herr tierse, sie sollten wirklich anfangen, wieder tee zu trinken. das ist auch gesünder für die kopfhaut” – “wirklich?” herr tierse ist überrascht.
“also gut, wen erwarten sie in kürze zum kaffee?” – herr tierse tut überrascht:”woher wissen sie davon?” – “ich bitte sie, herr tierse, das ist doch selbstverständlich.” – “oh, ja natürlich, ich vergaß, sie sind ja Maiglöckchenmann!” – “sie sind wirklich nicht bei der sache. was verheimlichen sie?!” – “ach, Maiglöckchenmann, das darf ich nicht sagen. da steckt die regierung dahinter.” – “schon wieder amerika? das können sie doch nicht wieder als ausrede nehmen?” – “bitte glauben sie mir doch!” – “nagut, herr tierse, ich werde ihnen glauben schenken. dieses mal noch. machen sies gut und lassen sie sich den kuchen schmecken.” – “danke, Maiglöckchenmann. einen rat noch: vielleicht fragen sie meine haushälterin. sie lauscht gern und hört bestimmt einiges. und sie ist an kein versprechen gebunden, wie ich es bin.” Maiglöckchenmann nickte dem politiker zu und verschwand vor dessen augen, als herr tierse für eine halbe minute die augen schloss. anschließend unterhielt er sich mit der attraktiven haushälterin, die gerade unter der dusche stand. doch Maiglöckchenmann ist ein wirklich charmanter geantleman. das hatte ihm seine mutter eingebläut. deswegen hielt ers ich dezent im hintergrund und blickte nicht einmal auf die silouette der duschenden. so benimmt sich eben ein superheld. er erfuhr jedoch auch nicht mehr, als er schon wusste. also machte er sich wieder auf und davon.

derweil, irgendwo jenseits der stadt, in dem geheimversteck von Kaptain Kaos und Dangeboy erscholl wieder das schrille schrillen (schrill schrill). dann schlurfte der buttler des Kaptains an die tür: “besuch für den Kaptain. es ist Maiglöckchenmann!”
“oh Kaptain mein Kaptain!” – “oh sole mio!” – “oh, susanna!” die drei freunde lagen sich mit tränen in den augen in den armenn. sie hatten sich beinahe einen ganzen tag lang nicht gesehen und es hätte ja einem von ihnen etwas wirklich schlimmes zustoßen können. wie zum beispiel in einem werbespot mitzuspielen und schokoriegel essen zu müssen, wärend einem eine bahn andauernd über den rücken fährt. sowas dummes aber auch.
“was hast du erfahren, Lily o’?” – fragte der Kaptain. Lily of the Valley, kurz: Lilyo’t'Valley ist die englische bedeutung für Maiglöckchen. “nichts, was wir nicht ohnehin schon erfahren hatten! außer vielleicht, dass angeblich wieder amerika dahintersteckt. wie auch immer wir müssen uns langsam beeilen. irgendwelche pläne?” Dangerboy hatte eine idee: “mann könnte unglaublich viele gummischlangen aneinanderkleben und um die erde einenschutzgürtel aus diesen dann legen. des weiteren würde ich vorschlagen, die menschheit in unterirdische schutzbunker zu evakuieren.” – “das ist eine sehr gute idee. ich spreche mit den behörden und stelle einen antrag zu evakuierung der menschen in unterirdische bunker. Kaptain, du könntest dir zum einen eine konsequente schreibweise zulegen und dann noch schauen, was noch zu retten ist und es möglichst nicht anfassen. du Dangerboy kümmerst dich um die gummischlangen, ich denke, lakritzschnecken könnten ihr übriges bewirken. achja, und sagt vielleicht jemand denen in klein-dörtehausen bescheid, dass es die nächsten tage dort recht finster werden kann?” da alle schon etwas zutun hatten, konnte aber niemand den leuten in klein-dörtehausen bescheid geben.
nachdem jeder seine aufgabe hatte, stürmten sie in unterschiedliche richtungen davon, trafen sich gemeinsam wieder am ausgang und gingen dann ihren aufgaben nach.

was wird weitergeschehen? sehenw ir die junge drachenreiterin wieder? hat tierse gelogen? erfahren sie mehr, wenn es wider heißt, zug in richtung klein-dörtehausen, zurrrücklbleiben bitteee!!!!

kapitel 8
(endlich, endlich… ja, schreit es herauf zum himmel!)

es war wiedereinmal passiert. die zeit hatte sich gekrümmt und wieder auseinandergezogen, wie ein regenwurm, den man mit einer brennenden kippe drangsaliert. dies hatte zur folge, dass sich die zeit krümmte, wie ein regenwurm und wieder auseinanderzog, wie von einer brennenden kippe drangsaliert.

die straße drang weiter in di stadt hinein. niemand war auf ihr unterwegs und stille breitete sich aus. mit einem male zerschnitt die finsternis ein blendender lichtstrahl wie mit einer rasierklinge. hinter dem lichtstrahl folgte ein kometenschweif aus schreienden motored gebrüll, gitarrenfanfaren und engelsgleichem posaunengedröhn. niemand anderes als Maiglökchenmann jagte auf seinem schwarzen stahlross durch die nacht, dem stadtzentrum entgegen. er hatte es sich im letzten kapitel zur aufgabe gemacht, die behörden von einer gesamtevakuierung der welt zu informieren. deswegen führte ihn sein weg auch zum rathaus. er wusste, dass es ein leichtes sein wird, die regierenden davon zu überzeugen, die stadt binnen dieser nacht zu evakuieren. nur was war mit dem rest der welt? vor allem, wie überzeugt man amerika davon? oder die terrorregime, oder china? darauf wusste er noch keine antwort, aber ihm viel bestimmt etwas ein. schließlich fällt ihm immer etwas ein und bisher konnte er noch alle probleme bewältigen. schließlich war er nicht umsonst Maiglökchenmann, dem kein ziel zu hoch, kein gipfel zu weit und kein vogel zu wertlos ist. meißens viel ihm schon auf der fahrt etwas ein. er dachte auch immernoch über das unbekannte objekt nach. konnte es möglcih sein, dass der brakianische meteor aus dem schwarzen loch entkommen konnte? vielleicht ist er auch nie darin verschwunden und hat es dem universum nur glauben gemacht, damit wir uns seiner bedrohung nicht mehr bewusst sind? lauter fragen, die uns alle beschäftigen. Maiglökchenmann, gib uns die antwort, oh großer superheld.
“ich muss fahren, und nachdenken… bitte sprechen sie nach dem signalton…!”
mit einem male… (ramparamparampramtam!)
stand Maiglökchenmann vor dem rathaus… (tada!!!), riss sich den helm vom kopf und erklomm in windeseile die hohe treppe. schließlich war er ein superheld, der immer in windeseile treppen erklimmt. sein haar wehte im lauen nachtwind und glitzerte ein wenig wie von feenstaub benetzt.

in einer großen höhle, nicht egrade da, wo Maiglökchenmann zu eben dieser zeit verweillte, aber doch viel näher als die heranstürzende gefahr saß kaptain kaoz, dem es endlich gelungen wahr, zumindest seinen namen zu ordnen. auch bemühte er sich verbissen, alles, was noch zu retten war, nicht zu retten, um es nicht noch größeren gefahren auszusetzen. denn der kaptain ist ein selbstloser superheld, der sich stehts bemüht, seine mitmenschen nicht in chaos zu stürzen. denn herr über das chaos zu sein hat leider auch den nachteil, dass man sehr leicht andere mit in die sache verwickelt. glücklicherweise aber hat der kaptain freunde, die das chaos beseitigen können.

“Ja, es ist unumgänglich!” Maiglökchenmann war es anscheinend wirklich gelungen, auch die anderen nationen von der evakuierung zu überzeugen. es wurden gewaltige schutzbunker gebaut, in windeseile. dazu nutze man die längst vergessene montagebauweise aus dem osten. denn der ein oder andere wissenschaftler hatte ins geheim daran weitergeforscht und ein montagebausystem entwickelt, dass hervorragend dazu geeignet war, evakuierungsbunker aus der erde zu stampfen, und zwar innerhalb einer nacht. praktischerweise kannte der findige forscher auch den Maiglökchenmann, da dieser sich ebenfalls für diese bauweise interessiert. nun wurde also die restliche nacht gehämmert und gebaut, was das zeug hielt, denn viel zeit blieb unseren helden nicht, die menschheit zu retten.

irgendwo anders begann das feld sich zu öffnen, um uns betrachter herum lichtet sich der nebel der vergangenen nacht, in der auf der ganzen welt ziemlich laute geräusche zu hören waren. es klang auch ein wenig, als hämmerte jemand wie ein wilder lakritzschlangen zusammen. nun sollte sich zeigen, ob es endlich tagen konnte. auf dem grauen acker seiner früchte arbeit stand dangerboy. seine blonden haare fielen ihm in sein makeloses gesicht, die feuchtigkeit der nacht und seines schweißes in seinem angesicht gaben ihm einen glitzernden odem, der seine ebenmäßige haut wie feenstaub glitzern ließ. nur das licht der tageslichtfluter erhellte seinen aonischen körper, mit dem er über den letzten vorbereitungen kauerte. es ist kein wunder, wenn ihm alle frauen wie heerscharen von marionetten zu füßen lagen.

dangerboy betrachtete sein werk. vor ihm stand eine gewaltige rakete, die noch vor sonnenaufgang in den himmel fliegen sollte. “ja, das wird funktionieren!” er hielt seinen kopf an die rakete und verglich noch einmal die daten: “ja, das funktioniert!”
da er keine zeit verlieren wollte, rannte er durch den salat auf die komandozelle zu, auf der ein grüner knopf war, der wie eine sonne leuchtete. “countdown läuft… zwei….eins…drücken!” der knopf machte klick und mit einem ohrenbetäubenden geschrei und gekreische und gezische flitzte die große rakete in den himmel, der noch von sternen übersäht war.
nach einer weile, als man ihren weg nichtmehr verfolgen konnte, und das bloße auge ungeschützt allein blieb, gab es am himmel eine kleine explosion und ein großes schwarzes netz legte sich über die erde. die sterne verschwanden, der himmel wurde noch dunkler und der silberstreif am horizont wurde mit tinte übertintet.
“geschafft!”

als die drei helden sich vor der höhle versammelten, blieb auch der tag dunkel. sie waren alle an den grenzen ihrer kräfte, aber sie hielten sich wacker und blieben ruhig, als wären sie schon immer so gelassen. “hat jemand den leuten in klein–dörtehausen bescheidgesagt?”
“nein, dass hatten wir nicht mehr geschafft!” “was solls, das wird schon schief gehen!”

jetzt heißt es… warten!

kapitel zwischen den kapiteln
(zwischen 7 und 8 und vielleicht auch vor der 9… der grünen)

Maiglöckchenmann hatte es gerade geschaft und mit einer brennenden kippe, obwohl er nicht rauchte, die zeit wie einen regenwurm gekrümmt, der mit einer brennenden kippe malträtiert wurde. unser held dachte sich, wenn der regenwurm sich bei der kippe krümmt, müsste die zeit das auch tun, wenn man nur die richtige stelle trifft. und siehe da, für einen winzigen augenblick von gerade mal drei sekunden hatte Maiglöckchenmann die chance mal eben in klein-dörtehausen für ein wenig ordnung zu sorgen.

“fürchtet euch nicht, liebe bürger! (engelsmusik mit äolsharfen und adonischem geblüm) ich bin gekommen um ein wenig für ordnung zu sorgen. die sonne ist längst aufgegangen, aber wegen des schutzwalls aus lakritze nicht zu sehen, ängstig euch also nicht. achja, und herr inspektor, stehen sie gerade und achten sie auf tropfsteine. und schauen sie vielleicht ab und zu auch mal nach vorn.!” mit diesen worten verschand unser held wieder und zerschnitt noch eben so im verschwinden, quasi auf dem sprung, wie er es oft tut, die schleife, in der kurtchen gefangen war.
ZOSCH! und die zeit zuckte wieder zurück.

Kapitel 9

(endlich endlich schreit es heraus! Gott-Bombe und Amen!)

stille glitzerte in sternenhellen reihen durch die nebelgeschwängerte morgenluft. nichts regte sich. der wind hatte sich nochml zur ruhe gelegt und der morgennebel blinzelte in den jungen, noch schwarzen tag. die sonne erklomm zaghaft das firmament und warf ihre roten strahlen auf eine gewaltige schwarze kugel. der dritte planet in ihrem sonnensystem war heute nicht blau, wie sonst. irgenwer hatte einen schutzschild aus lakritzschlangen darumgewickelt. mit einem male sah sie auch das unheimliche objekt rasend schnell auf die nun eingewickelte erde zurasen.

was hatte es vor? wollte es denn nun wirklich mit thierse kaffee trinken? oder steckte da wieder einmal amerika dahinter? das ist etwa wie damals, als der mark nach dänen riss, um dänen zu kollonialisieren, damit es in einem anderen land, das wir hier nicht weiter nennen wollen, kollonialwahrenläden geben konnte, in denen man pölser und faxe kondi kaufen kann.

wartend und vor spannung ganz angespannt standen unsere drei helden im schatten der höhle, in der kaptain kaoz bisher nichts angestellt hatte. alle starrten gesannt auf den lakritzschwarzen himmel. und draußen vor der großen stadt blies nicht ein lüftchen.

kreischend und schreiend verbrannte der lärm des unbekannten objekts im weltall. mit stummen gebrüll bretterte es wie irre auf die errde zu und jauchzte und jubilierte und hatte vor vorfreude die augen geschlossen, weshalb es den schutzschild nicht sehen konnte, da es ja die augen geschlossen hatte. darum sah es auch nicht die atemberaubende drachenreiterin, die ihm nach wie vor… nein, nur nach… folgte.

immer kleiner wurde der abstand zwischen dem objekt und der erde, immer lauter wurde das kreischen, ummer gespannter wurde die luft, die spannung knisterte schon in blauen blitzen um die hochhäuser der stadt. alle hielten den atem an. das brüllen steigerte sich zu einem dissonanten lärm, der so laut war, dass man ihn fast nicht mehr hörte. nun war das objekt bis auf wenige kilometer an die erde herangenaht, nur noch 100ßm, hundert, einer wenige zentimeter und mit einem male…

lief alles in sagenhafter zeitlupe ab, als hätte jemand den film plötzlich bildweise abgespielt… oder tat es gerade.

die letzten millimeter schrumpften nur so dahin, die lakritze bog sich etwas und gab der wucht des aufprall nach. das objekt entzündete ssich ganz langsam an seiner eigenen wucht und entflammte so allmählich, wie sich neuschnee bei einem schwachen schneetreiben auf den noch nicht ganz gefrohrenen see legt, in weißem, eisekaltem feuer. die drachenreiterin warf ein langes lasso aus, dass sie für uns alle unsichtbar hinter ihrem rücken versteckt gehalten hatte und erwischte nach unendlich langen augenblicken die das seil die wenigen meter noch zuücklegen musste, die gurgel des unbekannten objektes. anschließend wiss sie den drachen rum und preschte ganz gemütlich in die andere richtung. in genau der gleichen zeit konnte man auf der erde beinahe sehen, wie sich die lakritze unter dem arschlangsamen aufprall bog und bog und bog und irgendwann ganz langsam anfing rot zu schimmern. und alls das unbekannte objekt völlig brannte, bließ es sich zu einer gewaltigen superdetonation aufund wollte das gesamte firmament entzünden. doch bevor man den knall hören konnte…

enstannte sich die zeit und alles lief wieder ganz normal ab.

die lakritze brannte lichterloh, das objekt lämte und fauchte weiße flammen hervor, der flugdrachen verschwand in der rauchwolken, die immer größer wudren, bis die ganze erde eingehüllt war. stille breitete sich im luftlehrer raum aus, der ohnehin schon still war.

dann verging wieder eine ganze lange zeit, in der einfach garnichts passierte.

aber was war geschehen? gab es die erde noch? hatten die maßnahmen unserer helden erfolg? hatte tierse, der sich mal mit und mal ohne h schrieb, denn nun wirklich nur geflunkert und wollte nur einen grund haben, um kaffee zu trinken? was ist mit seiner jungen und begehrenswerten haushälterin geworden?

aber die frage, die uns alle wirklich beschäftigt, haben unsere helden das chaos überlebt?

lesen sie mehr, wenn wir wieder etwas sehen. und der rauch sich verzogen hat

Kapitel 10

(und als der rauch sich verzog…)

nach dem gewaltigen aufprall des unbekannten objektes war die welt in dicken rauch gehüllt, sodass man die hand vor augen kaum sah. nun aber, dach vielen langen etlichen minuten hatte sich der rauch im sonnenwind verzogen.

als die sicht klarer wurde sah man auch endlich das gesamte ausmaß des aufpralls. die erde war…

unversehrt. der schutzschild aus lakritze hatte seinen dienst hervorragend getan. denn dangeboy hatte recht, wenn man etwas wiches nachm, wurde die wucht des aufpralls durch die flexibilität der masse gebremst und konnte nicht komplett auf eine große mauer brettern, die nicht nachgab. außerdem, und das war maiglöckchenmann bewusst, brannhte lakritze hervorragend und hatte somit das feuer von der erde abgehalten.

im verziehenden rauch stand kaptain kaoz mit erhobenen händen. er schrie noch immer und hieb mit seiner stimme auf das chaos ein, es zu bezwingen und zu zügeln, damit sich der rauch legen konnte. denn ohne den heldenhaften einsatz des herrschers über das chaos würde das chaos völlig chaotisch durchdrehen. hier konnten unsere anderen beiden helden Dangerboy und Maiglöckchenmann wirklich nur zusehen und staunen.

nachdem endlich wieder licht in die angelegenheit kam, begannen auch die vöglein wieder zu singen und die menschen krochen aus ihren bunkern hervor und lachten und nahmen sich bei den händen und sangen “give peace a chance!”

“ich bin gespannt, wie lange wir noch ruhe haben werden und alle glücklich sind” meinte Dangerboy “nunja, solange panama und amerika ruhe haben und afghanistan noch nicht wieder anfängt, mit menschen zu schießen…” begann der Kaptain. Maiglöckchenmann lächelte nur triumphierend übder den sieg, den sie heute errungen haben. die menschheit war gerettet, auch wenn manche glauben, dass man die da nich retten sollte, weil die nur krieg machen und bittere orangenmarmelade erfunden haben. aber wie unsere Helden nunmal sind, retten sie auch soclhe dummköpfe, nur weil ihnen auch an den dummköpfen was liegt, weil sie wie alle helden das leben zu schätzen wissen. außertdem wären ja nicht nur alle menschen gestorben, sondern auch die delfine und wale und noch alle möglichen anderen tiere, außer vielleicht kakerlaken und bärtierchen.

“wird zeit für ein lagerfeuer jungs.” sagte Maiglöckchenmann und begann, feuerholz zu sammeln.

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